Die Stadt Köln hat den Konrad-Adenauer-Preis im Jahre 2002 gestiftet,
zum Gedenken an Konrad Adenauer, ihren Ehrenbürger und Oberbürgermeister
(1917–1933 und 1945) und späteren ersten Bundeskanzler
der Bundesrepublik Deutschland (1949–1963). Konrad Adenauer hat
in seiner Zeit als Oberbürgermeister in politisch wie wirtschaftlich
schwierigen Zeiten weitsichtige und nachhaltige Entscheidungen getroffen,
von denen die Stadt Köln und ihre Einwohnerinnen und Einwohner
noch heute profitieren. Als Oberbürgermeister verkörperte
Konrad Adenauer die Notwendigkeit kommunaler Autonomie ebenso wie
deren Leistungsfähigkeit und wurde so zu einer Symbolfigur für
starke Städte als Säulen der demokratischen Staatsordnung
und eines vitalen Gemeinwesens.
In einem Rhythmus von zwei Jahren würdigt die Stadt Köln mit dem Preis herausragende Beiträge und besondere Verdienste für den Bereich »Leben und Arbeiten in einer Großstadt: Innovative und mutige Beiträge zur Entwicklung einer lebenswerten Großstadt weltweit, zur europäischen Integration oder zur Wahrung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung im zusammenwachsenden Europa«. Dieser Bereich spiegelt das Lebenswerk von Konrad Adenauer als Kommunalpolitiker, Staatsmann und überzeugtem Europäer wieder.